Gasshuku-Do 2011 - Bericht

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Karate-Camp am Stausee - für viele ein Erfolg

Teilnehmer von München bis Mecklenburg-Vorpommern machten sich auf nach Kelbra

Zum nun bereits 19. Mal trafen sich am 24. Juni 2011 etwa 300 Karate-Sportler, um DAS Karate-Event in Thüringen - am Fuße des Kyffhäusers, in Kelbra am Stausee - mitzuerleben: das „Gasshuku-Do“. Gasshuku-Do (jap.), nennt man den Ort des Zusammenkommens von Gleichgesinnten, die miteinander trainieren und …auch feiern.

Der Wettergott zeigte sich zwar nicht gerade sehr gönnerhaft, aber davon ließ man sich nicht beirren. Und so hatten die Organisatoren einmal mehr alle Hände voll zu tun, damit zu den aufeinander abgestimmten Trainingseinheiten alles reibungslos abläuft.

Wettergott zeigte sich nicht sehr gönnerhaft

Dazu hat man sich erneut so hochkarätige Sensei (Karate-Meister), wie Lothar Ratschke (6. Dan, Erfurt), Frank Pelny (5. Dan, Nordhausen, Veit Neblung (4. Dan, Sömmerda) sowie den Jenaer Thomas Budich (3. Dan) verpflichtet. Das Lehrgangssystem war an diesem Wochenende derart gestaltet, dass jeder Karateka in seiner graduierten Gruppe, eine bestimmte Kata in den jeweiligen „Säulen des Karate“ vermittelt bekam. So hatte jede Gruppe am Samstag im Stundentakt drei bis vier Trainingseinheiten zu bestreiten.

Auch die Jüngsten (Kindergruppe bis 10 Jahre) trainierten an diesem Tag emsig, so dass sie am Ende - zur Überraschung aller - sogar mit einem kleinen Spielzeug belohnt werden konnten.
Ein zusätzliches Highlight an diesem Tag war das Karate-Aerobic-Training (Te-Bo) am Stausee-Strand mit Horst Gläser aus Bad Salzungen. Schließlich nahmen auch viele Frauen und Mädchen aus Vereinen wie Bad Salzungen, Bad Frankenhausen, Nordhausen und Potsdam teil. So war es für alle eine willkommene Abwechslung, statt des gewohnten Trainings in der heimatlichen Sporthalle.

Am späten Nachmittag stellten sich dann sechs Prüflinge der Dan-Prüfung. Alle sechs konnten ihre Prüfung mit guten und sehr guten Leistungen bestehen.
Die Prüfer Lothar Ratschke und Frank Pelny, zeigten sich zufrieden mit den gezeigten Leistungen der Absolventen.

atemi 160

Gaudi:
Doragon-boto-resu

Für alle anderen Teilnehmer gab es noch ein besonderes Bonbon. Für den Trainingsabschluss hatte sich Cheforganisator Olaf Reichelt (in Bezug auf skurile Ideen seit Jahren eine feste Größe) erneut wieder etwas einfallen lassen. Unter dem Begriff: „Doragon-boto-resu“ wurde ein Drachenbootrennen durchgeführt. Das Besondere dabei war, dass es dazu keine richtigen Paddel gab, sondern nur dünne unbehandelte Bretter, und man in Ruderboote stieg, statt in Kajak. Wie in den letzten Jahren bei allen anderen „Gaudi-Spielen“, dominierten auch in diesem Jahr die Karateka vom Jituko Halle.

Die schon obligatorische Party am Samstagabend mit dem Urgestein aller DJ - Ulli Dann, kam wie gewohnt mit der einbrechenden Dunkelheit Schwung in die feiernden Massen. Bei Freigetränken von den Meistern und Prüflingen und toller Stimmung dauerte die Feier bis in die frühen Morgenstunden.

Der Sonntag begann schon wie der Samstag mit dem morgendlichen „Taiso“ (Tai Chi Übungen) am Strand unter der Leitung von Meister Veit Neblung. Danach gab es noch ein bis zwei Trainingseinheiten pro Gruppe und anschließend hieß es dann: „Prüflinge vortreten!“ Insgesamt wurden 35 Kyu-Prüfungen von 5 Prüfern abgenommen. Fast alle Prüflinge konnten ihre nächste Kyu-Prüfung bestehen.

Ein herzliches Dankeschön gilt natürlich wieder den Helfern sowie Eltern, die durch ihr Engagement dieses Ereignis erneut zu einem Erfolg verhelfen konnten.

Im nächsten Jahr sieht man sich zum Jubiläum, dann „…feiern wir das zwanzigste Gasshuku-Do in Kelbra am Stausee, mit vielen Highlights und Überraschungen“, so Olaf Reichelt.

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