Meister

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Ueshiba Morihei
sah die Harmonie und Liebe im Aikidô als Mittel, die Menschen der Welt zu vereinen
Funakoshi Yoshitaka
Funakoshis dritter Sohn
Nakayama Masatoshi
Sohn einer Kendo-Familie
Tetsuji Murakami
Verfechter des Shotokai 
Mabuni Kenwa
Der Begründer des Shito-Ryu
Tetsuhiko Asai
japanischer Meister des Karate-Do, Träger des 9. Dan
Keido Yamaue
gründete das Yamaue Ryu Aiki Jutsu
Tamayose Hidemi
der stille Meister
Higaonna Kanryo
Begründer des Naha-Te
Kase Taiji
Sohn eines Judo-Lehrers, trainierte bereits mit 6 Jahren
Itosu Yasutsune
wurde schon früh nach den Regeln der Samurai erzogen
Sokon Matsumura
sein Stil wurde stark durch alte chinesische Shaolin-Techiken geprägt
Isao Obata
war ein traditioneller Meister aus der Gruppierung Egami
Shigeru Egami
duldete absolut keine Abänderungen von Funakoshis Lehre
Hiroshi Shirai
Ehemaliger JKA-Instruktor, heute 10. Dan
Sakugawa Shungo
Er änderte seinen Namen in "Sakugawa" um, nachdem er...
Gogen Yamaguchi
wichtigster Schüler Myagis
Hidetaka Nishiyama
hatte die Vision, Karate zu allen Menschen in allen Altersklassen zu bringen
Funakoshi Gishin
Begründer des modernen Karate-do
Matsumora Kosaku
Mitbegründer des Tomari-Te
Choki Motobu
Ein harter Mann, adliger Abstammung
Massimo Abate
vermiitelt traditionsbewusstes Karate
Masutatsu Oyama
Sein eigentlicher Name war Hyung Yee
Chojun Miyagi
Der Begründer des Goju-Ryu Karate-Stils
Azato Anko
Einer der bekanntesten Meister des Okinawa-Karate

Sakugawa Shungo

am .

Sakugawa
5.3.1733 - 7.7.1815

Früher okinawanischer Meister des To-de aus Akata/Shuri. Er wurde unter dem Namen Teruya Kanga geboren. Als „Karate (To-de) Sakugawa“ ging er in die Geschichte des okinawanischen To-deEine der Quellen des Karate ein.
Er kam aus dem einfachen Volk und änderte seinen Namen in „Sakugawa“ um, nachdem er wegen seiner Verdienste den Titel des Chikudon Peichin erhalten hatte.

Bereits in jungen Jahren (1750) begann er mit dem Studium der okinawanischen Kampfkünste unter der Anleitung des Mönches Takahara Peichin aus Akata, der ein Schüler von Matsu Higa, einem berühmten BoLangstock, Waffe
aus Okinawa
-Experten, war. 1756 begegnete er dem chinesischen Kampfkunstexperten Kushanku und lernte 6 Jahre lang unter ihm in Kumemura. Auf diese Weise wurde eine Variante der Kata Kushanku (Sakugawa-no-kushanku) in das okinawanische Shorin-RyuStilrichtung
im Karate-do
übertragen und in die heutigen Stile überliefert. Als Sakugawa 29 Jahre alt war, starb sein Meister Takahara Peichin. Auf dessen Rat nannte er sich ab jenem Zeitpunkt „Karate (To-de) Sakugawa“.

Sakugawa war der erste geschichtlich bekannte Lehrer des okinawanischen Karate. Er eröffnete in Shuri ein Dojo und legte damit den Grundstein für das sich wenig später entwickelnde Shorin-Ryu unter Sokon Matsumura. Später dann ging er nach China, um dort seine Kampfkunst unter verschiedenen Experten weiter zu vervollkommnen. Es heißt, dass er fünf mal in China und durch diesen Einfluss ein Lehrer nach alter chinesischer Tradition war, der großen Wert auf die traditionellen Inhalte der Kampfkünste, sowie auf die innere Entwicklung seiner Schüler legte.

Sakugawa hielt seine Kata geheim und lehrte sie erst dann, wenn er von der inneren Haltung eines Schülers restlos überzeugt war. Er wehrte sich gegen alle Arten von Spezialisierungen in den Kampfkünsten und war der Verfechter eines bedeutungsvollen Ideals, welches die Lehrmethoden der kommenden Generation der Meister durchzog:

"Ein Meister des Karate muss in allen Dingen des Lebens bewandert sein. Ein Spezialist ist jemand, der immer mehr von immer weniger versteht."

Durch die Überlieferung der chinesischen Lehre (Quan-fa und Qi-gong) legte er auch großen Wert auf das Verhalten seiner Schüler. Sakugawa war der Gründer der okinawanischen Dojo-Kun, deren Grundstein bereits von Bodhidharma im Shaolin-Kloster gelegt wurde. Er lehrte auch den Gebrauch von Waffen, insbesondere den Bo (auf Okinawa Kon). Sein bekanntester Bo-Schüler war Ginowan Denuchi. Aus jener Zeit wurden die Stock Kata Sakugawa-no-kon und Ginowan-no-kon überliefert.

Sakugawa hatte zuerst drei Schüler, welche als die "drei Musketiere" bekannt waren. Sie hießen Okuda, Makabe und Matsumoto. Als Sakugawa sich zurückzog, gab er das Menkyo kaiden (Lizenz für den Stilvorstand) seinem Schüler Matsumoto. Makabe ging daraufhin nach Tomari und unterrichtete den späteren Tomari-Te Meister Matsumora Kosaku. Als Sakugawa bereits 78 Jahre alt war, kam der junge Sokon Matsumura aus Shuri zu ihm und bat um Unterricht in den Kampfkünsten. Mit ihm sollte die Ära der großen okinawanischen Kampfkunstmeister des Shorin-Ryu beginnen.

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