Kampfkünste

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Tomari-Te
okinawanische Kampfkunst aus Tomari und Umgebung
Taekwon-Do
Ein koreanischer Kampfsport
Shuri-Te
"Hand aus Shuri"
Karate
Angefangen hat die Entwicklung des Karate etwa im 7. Jahrhundert auf der Insel Okinawa...
Shorinji-Kempo
Eine moderne japanische Selbstverteidigungs- kunst
Shaolin Kung-Fu
Chinesischer Kampfkunst-Stil
Naha-Te
Nach der Stadt Naha benannter Kampfstil
Kendo
Eine abgewandelte Art des ursprünglichen japanischen Schwertkampfes
Kempo
Kampfkunst-Mischform, aus Shaolin-Quanfa und To-de hervorgegangen
Judo
Kampfsportart nach dem Prinzip „Siegen durch Nachgeben”
Jiu-Jitsu
Eine aus Japan stammende waffenlose Selbstverteidung
Iai-Do
Der japanische „Weg des Schwertziehens“
Aikido
Eine betont defensive moderne japanische Kampfkunst

Bodhidharma

am .

bodhidharma 160

Bodhidharma (* um 440; † um 528, jap. Bodai-Daruma oder Daruma) ist ein indischer Mönch und gilt als der erste Patriarch der Chan und Zen Linien. Seine Historizität gilt zwar als teilweise gesichert, jedoch liegen die historischen Einzelheiten seiner Legende im Dunkeln, da diese erst einige Jahrhunderte nach ihm entstand und immer weiter ausgeschmückt wurde.

Er war der 3. Sohn von König Sughanda, Mitglied der Kshatriya-Kaste und ausgebildet in der Kampfkunst Vajramushti (10 Jh. v. Chr. aus einer BrahmaneBrahmane, Angehöriger der
obersten Kaste
nkaste, aus dem Osten Indiens stammende Kampfform) sowie aller höfischen Sitten.

Seine Reise

480 n. Chr. verließ er sein Land und fuhr mit dem Schiff nach China, überquerte den Himalaya in die nördlichen Provinzen, wanderte zuerst nach Südchina und dann an den Kaiserhof der Liang-Dynastie. Anschließend ließ er sich 523 n. Chr. wieder im Norden in der Provinz Henan nieder. Hier befand sich auch das heute sagenumwobene Shaolin-Kloster, in dem er der Legende nach eine vom Mahayana-Buddhismus abgeleitete Philosophie der Selbstbetrachtung lehrte, den Chan-Buddhismus (jap. Zen). Historisch gesehen ist jedoch nichts über die Meditationsart des Bodhidharma bekannt.

Das Shaolin-Kloster

In diesem Kloster legte er die Keimzelle einiger chinesischer Kampfkünste, wobei dieser Einfluss bis heute nicht eindeutig nachgewiesen wurde. Das zu jener Zeit daoistisch geprägte Shaolin-Kloster erfuhr die Kombination aus Meditationspraktiken des Chan/Zen und körperertüchtigenden Bewegungen (Xisuijing, Yijinjing).

Aus diesen Bewegungen entstand höchstwahrscheinlich die spätere Shaolin-Kampfkunst sowie die (Dao)Taolu ("Kata") Shi-ba-lou-han-shou (= Die 18 Hände der Lohans). Er lehrte den Kampf im Gegensatz zu seinen Shaolin-Nachfolgern allerdings nur als eine "ergänzende Disziplin" zum Erreichen der Erleuchtung (jap.: satori; chin.: wu; sanskrit: bodhi).

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