Meister

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Ueshiba Morihei
sah die Harmonie und Liebe im Aikidô als Mittel, die Menschen der Welt zu vereinen
Funakoshi Yoshitaka
Funakoshis dritter Sohn
Nakayama Masatoshi
Sohn einer Kendo-Familie
Tetsuji Murakami
Verfechter des Shotokai 
Mabuni Kenwa
Der Begründer des Shito-Ryu
Tetsuhiko Asai
japanischer Meister des Karate-Do, Träger des 9. Dan
Keido Yamaue
gründete das Yamaue Ryu Aiki Jutsu
Tamayose Hidemi
der stille Meister
Higaonna Kanryo
Begründer des Naha-Te
Kase Taiji
Sohn eines Judo-Lehrers, trainierte bereits mit 6 Jahren
Itosu Yasutsune
wurde schon früh nach den Regeln der Samurai erzogen
Sokon Matsumura
sein Stil wurde stark durch alte chinesische Shaolin-Techiken geprägt
Isao Obata
war ein traditioneller Meister aus der Gruppierung Egami
Shigeru Egami
duldete absolut keine Abänderungen von Funakoshis Lehre
Hiroshi Shirai
Ehemaliger JKA-Instruktor, heute 10. Dan
Sakugawa Shungo
Er änderte seinen Namen in "Sakugawa" um, nachdem er...
Gogen Yamaguchi
wichtigster Schüler Myagis
Hidetaka Nishiyama
hatte die Vision, Karate zu allen Menschen in allen Altersklassen zu bringen
Funakoshi Gishin
Begründer des modernen Karate-do
Matsumora Kosaku
Mitbegründer des Tomari-Te
Choki Motobu
Ein harter Mann, adliger Abstammung
Massimo Abate
vermiitelt traditionsbewusstes Karate
Masutatsu Oyama
Sein eigentlicher Name war Hyung Yee
Chojun Miyagi
Der Begründer des Goju-Ryu Karate-Stils
Azato Anko
Einer der bekanntesten Meister des Okinawa-Karate

Shigeru Egami

am .

Shigeru Egami
1912 - 1981

Meister Shigeru Egami war in Fachkreisen als offizieller Erbe des Shotokan-Karate beaknnt. Er wurde 1912 geboren. Im Alter von 20 Jahren ging er an die Waseda-Universität und begann mit dem Studium des Karate unter Meister Funakoshi.

Als Kind war er sehr schwächlich und konnte nun durch das strenge Karatetraining seinen Körper kräftigen. Aus diesen Grund war er als junger Mann sehr stolz auf seine Kraft und sagte von sich selbst später, dass er zu dieser Zeit maßlos eingebildet und arrogant gewesen sei, und die meisten Leute ihn daher nicht mochten.

Nach seinem Hochschulabschluss begann er zu arbeiten, blieb jedoch nirgends lange und wechselte den Beruf wie andere die Schuhe - insgesamt mehr als 20 mal. Zu dieser Zeit war das einzig beständige in seinem Leben die Übung des Karate.

Zunehmend begann auch Funakoshis geistige Haltung dem Karate gegenüber auf ihn abzufärben. Doch erst als er schon über 40 war, begann er wirklich zu verstehen, dass Karate mehr als nur das Einüben und Verfeinern bestimmter Kampftechniken ist. Anlass dazu gab ihm ein bestimmtes Ereignis:

Er wurde von 10 Straßenschlägern angegriffen und es gelang ihm, sie von einem Kampf abzubringen. Von da an versuchte er verstärkt in die geistigen Aspekte seiner Kunst vorzudringen.

Nach dem Krieg wurde Meister Egami der erste Assistent unter Meister Funakoshis Übungsleitern und dadurch der wichtigste Mann in der Vertretung der Lehre Funakoshis. Im Shotokan-Dojo übernahm er zunehmend die Führungsrolle und vertrat gemeinsam mit Genshin Hironishi die idiellen Inhalte des Shotokan-ryu.

Egami duldete absolut keine Abänderungen von Funakoshis Lehre. Und so kam es zur Spaltung des Stils zwischen seiner Seite und der jüngeren Generation (Nakayama - Gründer der JKA) die das Karate "wettkampftauglich" machen wollte, und sich so von der traditionellen Linie des Shotokan entfernte.

Sein grundlegendes Konzept geht über die reinen Kampffähigkeiten hinaus und liegt hauptsächlich in der Persönlichkeitsfindung. Als Konsequenz dieses Gedankens eliminierte Egami viele Konzepte, welche die Themen des Gewinnens in Kämpfen betrafen. Diese Themen ersetzte er durch die Suche des Menschen durch die Ausübung des Karates nach seiner körperlichen Harmonie und seinem inneren Gleichgewicht.

Obschon die Technik und einige Aspekte durch Egami weiterentwickelt wurden, blieb manches auch unverändert und wurden als solche von Egami weitervermittelt. In diesem Zusammenhang können die spirituellen und begründenden Aspekte der Kunst hervorgehoben werden, indem er dem Weg seines Meisters folgte, indem er das Do wiederbelebte und weiterführte. Seine beiden grössten Hinterlassenschaften sind:

Verhindern, dass das Karate durch die Kommerzialisierung sowie durch den sportlichen Wettbewerb zerstreut beziehungsweise zerstört wird

...und

vertiefte Studien zu den internen und philosophischen Aspekten der Kunst.

Schon bald wurde Meister Egami sehr krank und musste sich einigen Magenoperationen unterziehen. Doch suchte er nach einer Form der Übung, die er trotzdem praktizieren konnte.
Er fand sie, und damit begann die Zeit seiner tiefsten Erfahrungen.

Er schrieb das Buch "The Heart of Karate-do", in dem er seine Erfahrungen festhielt.
Meister Egami starb im Jahre 1981.

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