Kampfkünste

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Tomari-Te
okinawanische Kampfkunst aus Tomari und Umgebung
Taekwon-Do
Ein koreanischer Kampfsport
Shuri-Te
"Hand aus Shuri"
Karate
Angefangen hat die Entwicklung des Karate etwa im 7. Jahrhundert auf der Insel Okinawa...
Shorinji-Kempo
Eine moderne japanische Selbstverteidigungs- kunst
Shaolin Kung-Fu
Chinesischer Kampfkunst-Stil
Naha-Te
Nach der Stadt Naha benannter Kampfstil
Kendo
Eine abgewandelte Art des ursprünglichen japanischen Schwertkampfes
Kempo
Kampfkunst-Mischform, aus Shaolin-Quanfa und To-de hervorgegangen
Judo
Kampfsportart nach dem Prinzip „Siegen durch Nachgeben”
Jiu-Jitsu
Eine aus Japan stammende waffenlose Selbstverteidung
Iai-Do
Der japanische „Weg des Schwertziehens“
Aikido
Eine betont defensive moderne japanische Kampfkunst

Sakugawa Shungo

am .

Sakugawa
5.3.1733 - 7.7.1815

Früher okinawanischer Meister des To-de aus Akata/Shuri. Er wurde unter dem Namen Teruya Kanga geboren. Als „Karate (To-de) Sakugawa“ ging er in die Geschichte des okinawanischen To-deEine der Quellen des Karate ein.
Er kam aus dem einfachen Volk und änderte seinen Namen in „Sakugawa“ um, nachdem er wegen seiner Verdienste den Titel des Chikudon Peichin erhalten hatte.

Bereits in jungen Jahren (1750) begann er mit dem Studium der okinawanischen Kampfkünste unter der Anleitung des Mönches Takahara Peichin aus Akata, der ein Schüler von Matsu Higa, einem berühmten BoLangstock, Waffe
aus Okinawa
-Experten, war. 1756 begegnete er dem chinesischen Kampfkunstexperten Kushanku und lernte 6 Jahre lang unter ihm in Kumemura. Auf diese Weise wurde eine Variante der Kata Kushanku (Sakugawa-no-kushanku) in das okinawanische Shorin-RyuStilrichtung
im Karate-do
übertragen und in die heutigen Stile überliefert. Als Sakugawa 29 Jahre alt war, starb sein Meister Takahara Peichin. Auf dessen Rat nannte er sich ab jenem Zeitpunkt „Karate (To-de) Sakugawa“.

Sakugawa war der erste geschichtlich bekannte Lehrer des okinawanischen Karate. Er eröffnete in Shuri ein Dojo und legte damit den Grundstein für das sich wenig später entwickelnde Shorin-Ryu unter Sokon Matsumura. Später dann ging er nach China, um dort seine Kampfkunst unter verschiedenen Experten weiter zu vervollkommnen. Es heißt, dass er fünf mal in China und durch diesen Einfluss ein Lehrer nach alter chinesischer Tradition war, der großen Wert auf die traditionellen Inhalte der Kampfkünste, sowie auf die innere Entwicklung seiner Schüler legte.

Sakugawa hielt seine Kata geheim und lehrte sie erst dann, wenn er von der inneren Haltung eines Schülers restlos überzeugt war. Er wehrte sich gegen alle Arten von Spezialisierungen in den Kampfkünsten und war der Verfechter eines bedeutungsvollen Ideals, welches die Lehrmethoden der kommenden Generation der Meister durchzog:

"Ein Meister des Karate muss in allen Dingen des Lebens bewandert sein. Ein Spezialist ist jemand, der immer mehr von immer weniger versteht."

Durch die Überlieferung der chinesischen Lehre (Quan-fa und Qi-gong) legte er auch großen Wert auf das Verhalten seiner Schüler. Sakugawa war der Gründer der okinawanischen Dojo-Kun, deren Grundstein bereits von Bodhidharma im Shaolin-Kloster gelegt wurde. Er lehrte auch den Gebrauch von Waffen, insbesondere den Bo (auf Okinawa Kon). Sein bekanntester Bo-Schüler war Ginowan Denuchi. Aus jener Zeit wurden die Stock Kata Sakugawa-no-kon und Ginowan-no-kon überliefert.

Sakugawa hatte zuerst drei Schüler, welche als die "drei Musketiere" bekannt waren. Sie hießen Okuda, Makabe und Matsumoto. Als Sakugawa sich zurückzog, gab er das Menkyo kaiden (Lizenz für den Stilvorstand) seinem Schüler Matsumoto. Makabe ging daraufhin nach Tomari und unterrichtete den späteren Tomari-Te Meister Matsumora Kosaku. Als Sakugawa bereits 78 Jahre alt war, kam der junge Sokon Matsumura aus Shuri zu ihm und bat um Unterricht in den Kampfkünsten. Mit ihm sollte die Ära der großen okinawanischen Kampfkunstmeister des Shorin-Ryu beginnen.

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